Buchrezension: John Niven – das Gebot der Rache (+was lernen wir daraus?)

Das Buch „Das Gebot der Rache“ von John Niven habe ich sehr schnell durchgelesen. Ich hatte es auf Facebook beim Thriller-Griller Gewinnspiel von Heyne gewonnen und mich auch wirklich drauf gefreut. Vergangenen Donnerstag kam es an und Samstagnacht war ich fertig. So schnell geht es bei mir sonst eigentlich nicht mehr, weil ich ja nebenbei auch noch etwas zu tun habe.

Der Inhalt
Die Hauptperson und der Ich-Erzähler, Donald Miller, hat ziemliches Glück gehabt im Leben. Er wohnt in Kanada mit seiner reichen Frau Sammy und seinem kleinen Sohn Walt. Das Haus der Familie liegt sehr abgeschieden in der Provinz, der kanadische Winter droht einzubrechen – und der ist wohl kein Zuckerschlecken. Die Geschichte beginnt damit, dass der Hund der Familie tot (abgeschlachtet) auf dem Schulweg des Sohnes liegt. Das ist ein riesiger Schock, natürlich vor allem für das Kind. Aber das ist natürlich noch lange nicht alles (und würde wohl heutzutage auch kaum ein Buch verkaufen). Der Leser ist live dabei, wie auf einmal die beneidenswerte Welt der sympathischen Familie zusammenbricht – oder besser: zusammengebrochen wird. Mehr kann ich hier nicht verraten, denn sonst würden sämtliche Spoiler-Alarmglocken zu läuten beginnen.

Aufmachung, Stil
John Niven, ich hatte noch nie vorher etwas von ihm gelesen, weiß wie man Spannung aufbaut. Er weiß auch, wie man von Anfang an ein Gefühl des Unheils über dem Leser ausbreitet. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der bereits erahnen lässt das dem Erzähler einst etwas Schlimmes passiert ist.

Zitat: „Meine Psychologin Dr. Tan ist der Meinung, es würde mir vielleicht ganz guttun, alles niederzuschreiben – jetzt, wo sich das Ganze bald zum zweiten Mal jährt.“

Hier ist man schon einmal mitten drin, gedanklich, und malt sich alles Mögliche aus. Dann fängt die eigentliche Geschichte recht unbedeutend an. Die alltäglichen Probleme eine Familie beim Frühstück erscheint nett und unbedeutend, bis der letzte Satz des Kapitels dem Leser zeigt, dass dieses nette Frühstück nur ein mieser Trick war:

„Rückblickend erscheint mir gerade das Alltägliche dieses Morgens – wir drei in der Küche, mit unseren kleinen Abschiedsritualen, Instruktionen für den Tag, halb verspeisten Buttertoasts – als das pure Glück.“

Mehr wird nicht verraten, aber man bekommt durch diese zwei Zitate wohl schon einen guten Einblick in den Stil und die Absichten des Autors. Damit schafft er es auch, den Leser sofort in den Bann der Geschichte zu ziehen.

Neben dem Prolog, welcher schon eine Information zum Ende der Geschichte liefert (Erzähler überlebt), gibt es neben der Zeitebene in der Vergangenheit in der sich die Kathastrophe abspielt, noch eine Ebene. Diese Zeitebene spielt in der Jungend des Erzählers, welcher auch nicht sehr guten Verhältnissen kommt. Die Gegenwart der Geschichte und die Vergangenheit des Erzählers treten wechselnd auf. Ich persönlich war grundsätzlich eher froh, wenn die Vergangenheitsebene vorbei war und die Gegenwart wieder anfing. Das fand ich irgendwie spannender, die Vergangenheitsebene war mit etwas zu weit ausgeholt. Dadurch merkte ich allerdings, dass die aktuelle Bedrohung auf jeden Fall aus dieser Vergangenheit des Erzählers resultiert. Auch sehr geschickt eingefädelt von Herrn Niven. Bis zum Ende hin wird dem Leser gerade auf Grund dieser zwei Ebenen einiges klar, bis sich das Ganze dann irgendwann schlagartig zuspitzt.

John Niven versteht es gut, mit diesen Ebenen zu jonglieren und dem Leser langsam aber sicher ein Licht aufgehen zu lassen. Er schreibt flüssig, schürt die Spannung in den richtigen Dosen und beginnt dann ganz plötzlich, eine Menge Menschen durch seine Feder in den Tod zu reißen. Ich finde das Ende ja fast schon ein wenig übertrieben, wie viele Menschen kann ein einfacher Killer auf Rachefeldzug denn kaltblütig töten, ohne dass es ihn selbst erwischt?

Niven

Hervorragend und wirklich rührend (und das mitten in dem spannenden und auch etwas blutrünstigen Thriller) versteht es der Autor, fast jeden Toten kurz traurig zu verabschieden. Hier möchte ich nicht weiter drauf eingehen, da ich ja sonst verraten würde wer stirbt. Mit alltäglichen, banalen Dingen bringt er es fertig, mitten in dem rasanten Spiel um Leben und Tod den Leser kurz sentimental werden zu lassen, bevor es mit Tempo weitergeht. Vor allem am Ende des Buches setzt er dem die Krone auf, indem er die Namen aller Opfer noch einmal auflistet und und dann direkt die Anzahl der Hinterlassenen Angehörigen usw. beschreibt. Und das alles nur, weil in der Vergangenheit in England..

Manche Szenen sind übrigens recht heftig geschildert. Für zartbesaitete ist dieses Buch eher nichts. Aber es sind nicht viele Szenen, die man zur Not durchaus überfliegen könnte.


Was lernen wir daraus fürs Schreiben?

  1. Die Anwendung von Zeitebenen macht absolut Sinn, wenn eine Tat aus der Vergangenheit Geschehnisse der Gegenwart bedingt. Die geschickte Anwendung dieser Ebenen und die schlaue Mischung lassen den Leser selbst Dinge erahnen und erschließen. Man muss allerdings aufpassen, dass man diese nicht durch zu langweilige Anekdoten unnötig durch die Länge zieht oder zu viel verrät.
  2. Mit dem Leser zu spielen, indem man Andeutungen über das herannahende Unheil macht, kann bei richtiger Anwendung sehr gut wirken. Vielleicht hilft da gerade das banale, wenn man danach verkündet das es wohl nie wieder so sein wird.
  3. Weniger ist mehr. Braucht man ein Ende mit möglichst vielen Opfern? Ich persönlich brauche es nicht. Aber ich bin sicher, dass viele Leute einen Thriller oder Krimi tatsächlich an der Zahl der Produzierten Leichen messen?!
  4. Ein unkaputtbarer Killer? Wie man es so aus verschiedenen Horrorfilmen kennt, ist es ja manchmal sehr überraschend wenn der Totgeglaubte Killer 20 Mal von den Toten aufersteht. Ich finde, es driftet dann immer schnell in Richtung unglaubwürdig ab, für mich wäre es nichts.

Fazit
Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Das Buch ist ein spannender Pageturner und ein gut konstruierter Thriller, der mit den Ahnungen und Gefühlen des Lesers spielt und durch eine langsam aufgebaute Katastrophe dann furios endet. Die Verknüpfung der drei Ebenen (Prolog/Epilog in Florida, eigentliche Handlung in Kanada, Jugend des Erzählers in England) und damit die Handlung ist gut konstruiert, nur die Erzählungen aus der Jugend haben mich stellenweise gelangweilt –obwohl sie wohl im Nachhinein alle irgendwie Sinn machen. Und das Ende ist nach meinem Geschmack etwas übertrieben. Ich habe es trotzdem genossen, diesen spannenden Thriller zu lesen und werde wohl auch künftig zu Büchern dieses Autor greifen, wenn sie mir mal über den Weg laufen.
Was sagt ihr zu dem Buch und zu meiner Rezension?
Danke fürs lesen und liebste Grüße,
die Tipperin


Spielende von Silke Nowak -was lernen wir daraus?

Über die Twitter-Seite der Autorin geriet ich zu ihrer Website, von da aus geriet ich direkt zu Amazon. Die Story und die Aufmachung haben mich irgendwie gleich überzeugt, also wanderte das E-Book für 0,99€ direkt im meinen digitalen Einkaufswagen und von dort aus in den Kindle.

Der Inhalt

Achim ist Investmentbanker. Mit Seiner Frau Iris und den beiden Kindern Max und Amy zieht er nach dem Tod seiner Eltern in das imposante Familienanwesen auf der Schwäbischen Alb. Auch seine Schwester Melanie wohnt mit der Familie dort. Später lädt er seinen Kumpel und auch Freund der Familie (vor allem der Frau..) auf das Anwesen ein. Leif, s o heißt er, ist Architekt und soll das Gebäude in ein Wellness- Hotel umgestalten. Als Leif eintrifft, macht er sofort Bekanntschaft mit Clara. Clara ist nach außen hin eine Mutter mit Baby, welche auf ihren arbeitenden Ehemann wartet. In Wahrheit ist das bei ihr auch alles etwas anders..
Nachdem man die Welt der Familie und deren Freunde kennengelernt hat, ahnt man es schon: da lodern allerhand Probleme unter der Oberfläche. Auf die Probleme gehe ich jetzt nicht genauer ein, das sollt ihr ja selbst herausfinden. All diese Probleme erscheinen jedenfalls vorerst nichtig, als eine große Katastrophe eintrifft. Nicht alle überleben, man weiß nicht wem man glauben soll. Ist ein Mörder unter ihnen oder war es ein Unfall?

Mein Leseerlebnis

Also ich muss zugeben, die ersten Seiten haben mich nicht gerade gefesselt. Ich weiß nicht warum, glaube aber es lag eher an meiner Stimmung zum Zeit des Lesebeginns. Schnell kam ich dann etwas später doch rein. Durch die Beschreibungen der Autorin konnte ich mir das Familienanwesen und die dort lebenden Menschen direkt sehr gut vorstellen. Es gibt nicht viele Protagonisten, neben den oben genannten gibt’s noch einen Arzt, eine Nachbarin und einen Onkel sowie eine menschliche Bedrohung aus der Vergangenheit.

Zwischen den Personen gibt es eine Menge Misstrauen, man weiß nicht wem man glauben soll. Jeder hat eine eigene Sicht auf die Dinge und verdächtigt jemand anderen, alles macht irgendwie auch Sinn. Wer war es denn nun? (Was? Verrate ich nicht. Die Katastrophe halt)
Eine Menge zwischenmenschlicher Abgründe tun sich auf. Ich kann bei jedem nachvollziehen, wie es zu der individuellen Gefühlslage gekommen ist. Ich konnte mich bis zum Schluss nicht hinreißen, mich auf einen Täter festzulegen. Die Autorin hat es definitiv geschafft mich an der Nase herumzuführen, das Ende war überraschend.

Ich hätte mir zwar gewünscht, das der Erzählstrang um die Bedrohung von Clara und ihrem Baby noch etwas mehr Raum einnimmt, vor allem am Ende. Aber ich kann dieses E-Book auf jeden Fall weiterempfehlen, denn wer gekonnt eine gute Whodunnit-Geschichte kreieren kann, der hat mich als Leser gewonnen und beeindruckt.

Was lernen wir daraus?

  • Werbung auf Twitter führt dazu, das Menschen E-Books kaufen :DD
  • Verschiedene Perspektiven zum Spannungsaufbau sind sehr gut. Die Autorin hat die verschiedenen Perspektiven besonders betont, indem sie die einzelnen Kapitel ganz simpel nur mit dem Namen der Person als Überschrift geziert hat, die in diesem Erzählstrang halt gerade aus ihrer Perspektive erzählt. Dadurch kann jede Person ihre Version der Vergangenheit und Gegenwart so erzählen, dass der Leser weitere Hinweise bekommt und sich in alle Personen irgendwie herein versetzen kann. Auch, wenn sie nicht sehr sympathisch sind.
  • Die meisten handelnden Personen an sich sind eigentlich gar nicht so sympathisch. Nur Clara ist mir von den Hauptpersonen eigentlich so richtig sympathisch. Der Rest ist es nicht, aber trotzdem werden durch die Perspektiven die Gründe deutlich, die die Personen so gemacht haben. Das sind Graustufen, und Graustufen finde ich immer wieder faszinierend.
  • Beschreibungen. Beschreibungen sind oft zu lang, sodass sie zwar sehr gut gemeint sind, mich aber zu Tode langweilen. Bücher, in denen mir das passiert, lege ich in der Regel schnell zur Seite. Manche Beschreibungen können auch so kurz sein, dass ich mir in meinem Leserhirn die Szenerie dann komplett falsch vorgestellt habe und im Laufe der Geschichte immer wieder merke „huch, das ist ja doch ganz anders“ und dann leider meine Fantasie wieder ändern muss. Deshalb ist es mir wichtig, dass ein Autor den richtigen Mittelweg bei den Beschreibungen findet. Nicht so lang, nicht zu kurz. Nicht zu detailliert, aber mit wichtigen Details. Und genau so ist das bei diesem Buch gelungen, und das finde ich super.
  • Den Leser überraschen zu können, ist nicht immer einfach. Die Meisten Leser haben ja auch schon einschlägige Erfahrungen in ihrer langjährigen Leser-Detektiv-Karriere gesammelt und sind nicht so leicht aufs Korn zu nehmen. (ich verweise hier noch einmal auf den Hakan Nesser Krimi, den ich vorgestellt habe…)
  • In diesem Buch wurde ich in die Irre geführt, und das durchaus clever. Ohne hier dem Inhalt vorzugreifen, ein paar Anhaltspunkte: Nebensächliche Informationen sollten viel Bedeutung aufweisen, sodass die Überraschung später groß ist. Man hat es gewusst, aber nicht beachtet. Auch Informationen, die man dem Leser übergibt, müssen ja nicht stimmen. Sie können zwar total logisch sein und nur einen Schluss zulassen, aber dann durch einen anderen Zufall tatsächlich nicht zutreffen und alles verändern.
  • Spannung aufbauen. Die größte Spannung in diesem Buch geht neben der Frage „wer war es?“ eigentlich vom „Nebenstrang“ der Erzählung aus. Man weiß einfach das gesamte Buch über, dass eine Person sich versteckt. Wird sie aufgespürt, ist sie in Lebensgefahr. Und mit diesem Wissen spielt die Autorin gekonnt über den gesamten Inhalt hinweg. Hat er sie jetzt? Jetzt taucht er gleich auf! Nein, doch nicht! Es raschelt, das wird er sein!

Fazit

Das Buch ist gut zu lesen und war den Sonderpreis von 0,99€ auf jeden Fall wert. Als Taschenbuch gibt es das Buch auch, für 9,99€ Silke Nowak versteht es, eine spannende Situation zu kreiiren und den Leser zu überraschen. Die Beschreibungen von Personen und Szenen sind genau richtig. Ich werde von der Autorin sicherlich mehr lesen.
Und aus dem Buch konnte ich als angehende Autorin auch noch eine Menge lernen.

Das Buch bei Amazon anschauen

Ein gelungener Island- Krimi von Yrsa Sigurðardóttir

Hallo zusammen,

ich habe mal wieder ein Buch gelesen. Und dieses hier, das war echt gut und hat mich gefesselt. Neben einer Inhaltsangabe geht es vor allem um die Aufmachung und den Stil, danach folgt wie immer der Punkt „was lernen wir daraus?“, welcher sich vor Allem mit für Autoren interessanten Ansatzpunkten befasst.

Was passiert?

„Das gefrorene Licht“ spielt in Island, genauer gesagt auf der Halbinsel Snaefellsnes. Die Rechtsanwältin Dora ärgert sich gerade mit Verordnungen über Briefschlitze herum, als ein merkwürdiges Angebot per Telefon kommt. Ein Klient bittet sie, das Wochenende in seinem Wellness-Hotel zu verbringen. Denn er ist der festen Überzeugung, dass es dort spukt und möchte da noch etwas am Kaufvertrag machen.
Da die Kinder das Wochenende eh beim Vater verbringen und sie Wellness bitter nötig hat, sagt Dora zu. Kaum ist sie dort angekommen, wird eine Leiche gefunden. Es ist die Architektin des Hotels. Sie wird tot am Strand gefunden, vergewaltigt, brutal erschlagen und mit Nadeln in den Fußsohlen. Bald steckt Doras Klient, der Hotelbesitzer, in Schwierigkeiten. Denn alle Hinweise führen zu ihm.
Dora hat alle Hände voll zu tun. Sie muss den Hotelbesitzer vor weiteren Schwierigkeiten bewahren und möchte gleichzeitig das Rätsel um das Grundstück und den Spuk lösen. Denn die Familiengeschichte der zwei Brüder, die auf den zwei Höfen lebten auf denen nun das Hotel steht, die hat es in sich. Als dann auch noch ihr Freund aus Deutschland zu Besuch ins Hotel kommt und ihre Kinder Probleme bereiten, ist das Chaos perfekt. Und bald gibt’s auch schon das nächste Opfer.

Die Aufmachung

Da eine etwas vertrackte Familiengeschichte viel mit dem Inhalt des Buches zu tun hat und es auch ein paar verdächtige Hotelgäste gibt, startet das Buch zunächst mit einer Übersicht der Personen. Man kommt schnell rein, auch wenn die Isländischen Namen es ja teilweise wirklich in sich haben. Die Langschaft wird zwar gern mal beschrieben, aber die Beschreibungen ufern nicht aus und sind sehr passend. Die Autorin kommt außerdem schnell und ohne unwichtige Umschweife auf den Punkt. Man ist schnell in der Handlung drin und kommt so schnell nicht mehr raus. Der Schreibstil und die Beschreibung der Personen ist gut gelungen, man kann viele Personen schnell abspeichern und ist nicht gelangweilt. Sehr gut spielt die Autorin auch mit dem Leser. Durch eine Episode aus der Vergangenheit ganz am Anfang des Buches, ahnt der Leser während der gesamten Handlung, dass noch mehr dahinter steckt. Als die Anwältin dann langsam den richtigen Riecher hat, macht es alles einen Sinn. Viele Recherchen aus der Vergangenheit können ja manchmal wirklich langweilen. Hier ist das aber nicht zu lang oder unwichtig dargestellt und passt gut. Vor allem hat das Geheimnis aus der Vergangenheit natürlich ganz viel mit dem Mord in der Gegenwart zu tun.
Ich mag besonders die Dialoge und die trotz des ernsten Themas immer wieder erzeugten lockeren Situationen mit Wortwitz und lustigen Gesprächen. Es lockert das Buch auf und ist mir wesentlich lieber als seitenlange Beschreibungen der Landschaft.
Gut gefällt mir, dass der von mir so abfällig als „CSI-Mist“ bezeichnete Kram glücklicherweise sehr kurz kommt. Klar, heutzutage sind die Ermittlungen in Mordfällen tatsächlich vermehrt in Laboren, Rechtsmedizinischen Instituten usw. zuhause. Ich lese z.B. gern die Bücher von Elisabeth Becka, in denen eine Spurensicherungsexpertin ermittelt und mit ihren Analysen zum Ziel kommt. Dort ist es so logisch und einfach erklärt und sehr interessant, aber darüber hinaus kommt sie nur durch ihre Analysen nicht zum Ziel sondern braucht auch Menschenkenntnis. Ich möchte nichts lesen, wo nur Analysen im Labor zur Ergreifung des Täters führen. Und in diesem Buch ermittelt die Rechtsanwältin auf eigene Faust und durch Gespräche mit den beteiligten Personen. Durch ihre Position als Rechtsanwältin des Hauptverdächtigen bekommt sie die Informationen der Polizei kurz und knapp mit. Perfekt für mich, genau so mag ich es!

Die Mischung machts

Dieser Krimi dreht sich einmal um die zwei Familien und deren Geheimnisse, die vorher auf dem Grund des Hotels gelebt haben. Andererseits geht’s um die aktuellen Morde. Die beiden Ebenen sind sehr geschickt miteinander verbunden und es wird nicht langweilig. Das Buch ist wie ein klassischer Whodunnit Krimi mit viel Forschungen in der Vergangenheit. Die Mischung ist super.

Die Reihe um die Rechtsanwältin

Wie ich erst später bemerkte, ist dieses Buch Teil 2 der Reihe um Rechtsanwältin Dora. Anscheinend hat sie in Buch 1 ihren Freund aus Deutschland kennengelernt, der nun zu Besuch nach Island kommt und sie dann bei den Ermittlungen unterstützt.
Ich lese Reihen immer gern Chronologisch. Dieses Buch kann man jedoch getrost einzeln lesen und hat nicht viel verpasst. Nun stellt sich mir die Frage: Teil 1 lesen oder gleich in die andere Richtung weitermachen? Ich würde auf jeden Fall gern ein weiteres Buch aus der Reihe/ von der Autorin lesen.

Was lernen wir daraus?

-Ich persönlich habe jetzt gelernt, dass ich Island Krimis mag. Ich hatte früher mal zwei gelesen, die mich nicht vom Hocker gerissen hatten. Seitenlange Beschreibungen der Landschaft führten dazu, dass ich eines der Bücher nicht einmal ausgelesen habe.

-Das klassische Whodunnit geht immer! Hier wurde es gut verbunden mit der Recherche in der Vergangenheit und die Verdächtigen sind nicht nur aus einem abgeschlossenen Raum (dem Hotel) als Einzugsgebiet sondern auch aus der Umgebung und durch die Fahrtprotokolle aus einem nahegelegenem Tunnel .

-Man sollte bei Reihen darauf achten, die perfekte Mischung zu finden. Für die Leser, die das Buch lesen weil sie das erste Buch mochten, müssen ein paar Anspielungen und Erinnerungen erwähnt werden. Für die Leser, die das erste Buch nicht gelesen haben, muss die Handlung in sich abgeschlossen sein und die Erinnerungen an das erste Buch sollten auch in der Gegenwart Sinn machen und sich leicht erschließen. Durch einfache Erklärungen wie „Freund kommt aus Deutschland, kennengelernt bei aufregendem Fall über XY“ (in etwas länger natürlich) ist beiden Lesergruppen genüge getan. Dann noch ein paar Anspielungen „Liebling, bei dem Fall damals hast du doch auch nicht…“ lassen Erinnerungen bei den Lesern von Buch 1 aufkommen und zeigen dem Leser von Buch 2, dass die beiden in dem Fall schon eine bestimmte Situation durchgestanden haben.

-Der Ort, an dem der Krimi spielt. Tja, ich denke gerade drüber nach: Wie wichtig ist der reale Ort für die fiktive Handlung? Der in diesem Krimi erwähnte Ort, den gibt es tatsächlich. Ob es da jetzt genau dieses Hotel gibt und die Höfe der Bauern gab – keine Ahnung. Ich finde es gut, wenn ein realer Ort als Rahmen genommen wird. Es ist für Leser, die dort schon einmal waren, sicherlich auch spannend die Straßennamen wiederzuerkennen oder sich das ganze genau und realitätsnah vorzustellen. Für mich als Deutscher hätte es jetzt keinen Unterschied gemacht, wenn der Ort fiktiv wäre. Ich denke daher, man kann mit einem realen Ort als Grundlage für seine Geschichte nichts falsch machen. Es scheint eher ein netter Bonus zu sein, wenn der Ort tatsächlich interessiert. Oder meint ihr, manche Leser wären sauer wenn etwas in ihrer Stadt dazu erfunden wird und gar nicht existiert? Meinen Krimi, ja er ist tatsächlich fast fertig, habe ich nach langem hin und her nun doch in meiner Heimatstadt angesiedelt. Ein Hotel habe ich allerdings erfunden, der Rest stimmt mit der Realität überein.

-die Handlung kann noch so ernst sein, ich finde Humor geht immer! Das ist sicherlich Geschmackssache, aber ich mag Krimis bei denen ich schmunzeln kann. Würde im realen Leben in der unmittelbaren Umgebung ein Mord geschehen, wäre ich wahrscheinlich ein psychisches Wrack und gebeutelt von permanenten Panikattacken – aber Krimis mag ich ja natürlich auch nur fiktiv und bloß nicht mich betreffend..

Fazit

Dieses Buch ist super, ich konnte es schwerlich aus der Hand lesen und war gefesselt. Man hatte viele Verdächtige und auch das Ende hat nicht enttäuscht. Ich würde Teil 3 der Serie auf jeden Fall lesen und kann das Buch echten Krimifans bedingungslos empfehlen. Die Umsetzung mancher Punkte hat dann auch beim Punkt „was lernen wir daraus“ nochmal zu ein paar Erkenntnissen für die eigenen Projekte geführt.
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Ich hoffe meine Rezension aus Schriftstelleraugen hat euch gefallen und freue mich auf euer Feedback!
Die Tipperin

Goodreads – Facebook für Leser und Autoren

Heute möchte ich euch von meiner neuesten Entdeckung erzählen, die für einige von euch sicherlich nicht ganz so neu ist. Für Menschen die gern lesen, ist diese Website/ App genau das richtige!
Goodreads, das ist quasi das Facebook der Bücher. Also das faceBOOK. Nach meiner Anmeldung dort musste ich mich natürlich in der App erst mal zurechtfinden und gucken, wie der Hase läuft. Ich habe das App auf meinem iPad und hatte die Seite ursprünglich auf dem PC entdeckt. Unter http://www.goodreads.com ist die Seite zu finden, die Anmeldung ist kostenlos. Das App könnt ihr suchen unter „Goodreads“, dahinter steht noch etwas von „Book Recommendations an..“(ich tippe mal stark auf „..d more“) Die Anmeldung ist kostenfrei und es ging sehr schnell.
Angemeldet kann man dann zunächst seine Kontakte aus Facebook und Twitter importieren. Bei Facebook kam nur ein Freund bei der Sache herum, aber immerhin weiß ich jetzt das er auf Fantay steht und wir haben uns nach langer Zeit auch mal wieder unterhalten. Bei Twitter waren es schon so einige Freunde, denn auf der Plattform habe ich mich mit vielen Lesern und Autoren vernetzt. Man hat ein Profil und kann Status-updates posten.

Home

Unter der Rubrik Home gibt’s genau wie beim Facebook Newsfeed Informationen über alles, was bei den Freunden gerade so los ist. Und nein, nicht was sie gerade essen oder wann sie zuletzt auf Toilette waren, sondern nur was sie gerade lesen, wie weit sie damit schon sind und was sie gern lesen würden. Und dann auch noch, wie sie das Buch fanden und mit wem sie sonst so eine neue Freundschaft geschlossen haben. Sieht man da ein Buch, welches interessant erscheint und man auch gerne lesen möchte, dann kann man es dort direkt mit einem Klick zur Leseliste hinzufügen.

Unter dem Menüpunkt „My Books“ sieht man sein virtuelles Bücherregal.

Dieses ist gegliedert in „Currently Reading“ , „Read“ und „to-read“. Übersetzt also die Bücher die man aktuell liest, die man schon gelesen hat und die man noch lesen möchte. Die Bücher, die man gerade liest. Durch den Button „update Progress“ kann man unter Angabe der Seitenzahl oder bei Ebooks auch % dann den Prozess innerhalb des Buchs in Prozent aktualisieren. Die Freunde sehen dann im Home Menü also, dass man bei dem Buch wieder Fortschritte gemacht hat.
Ist man dann mit einem Buch durch, kommt es durch Anklicken dann in die Rubrik gelesener Bücher. Man kann das Buch dann gleich mit einer Bewertung von 1-5 Sterne versehen, wobei 5Sterne die Bestnote sind. Gern kann man auch seine Meinung zum Buch schreiben, von nur einem Satz bis hin zu einer kompletten Rezension scheint alles möglich.

Findet man durch Freunde Bücher, die man gern lesen möchte, dann kann man sie unter „to read“ abspeichern. Auch Bücher, die noch ungelesen in meinem Bücherregal schlummern, habe ich dort aufgelistet. Falls jemand von einem guten Buch erzählt oder, und das ist bei mir oft der Fall, wenn auf ciao oder Twitter jemand ein Buch empfiehlt, dann füge ich es dazu. Dazu kann ich einfach nach Titel, Autor oder ISBN das Buch auf Goodreads suchen und dann kinderleicht hinzufügen. Die Möglichkeit des Scannens erläutere ich gleich noch, die ist für die Eingabe großer Mengen an Büchern die man real vorliegen hat super.

Explore

Unter diesem Menüpunkt kann man Bücher entdecken. In der Rubrik Ebooks gibt’s die am häufigsten runtergeladenen Bücher und die kürzlich hochgeladenen.
Dann gibt es noch so Kategorien zum Stöbern wie beispielsweise die besten Bücher des 20. Jahrhunderts, die besten Selfpublished Books 2015 oder viele verschiedene Genres mit allen gängigen Literaturgattungen und auch so ausgefallenes wie beispielsweise Manga und „Gay and Lesbian“. Dann gibt’s unter Popular Books noch die in der aktuellen Woche, im aktuellen Monat oder Jahr am häufigsten gelesenen Bücher, so ist man direkt am Lesepuls der Zeit.

Suche

Unter dem Suchmenü kann man nach Titel, Autor oder ISBN suchen und bekommt dann alle Resultate direkt angezeigt.

Scan

Das bereits angekündigte Menü „Scan“ ist eine gut funktionierende Möglichkeit, in windeseile sein gesamtes Bücherregal in die App zu laden. Man drückt dazu auf Scan und es öffnete sich, in meinem Fall auf dem iPad, ein Feld wie bei einer Kamera, mit dem man den Barcoe hinten auf dem Buch einscannen kann. Ganz schnell hintereinander kann man damit Bücher einfach scannen. Ist man dann fertig, kann man die gescannten Bücher in einer Liste sehen und dann in die verschiedenen Kategorien (lese es gerade, habe es gelesen und möchte es lesen) sortieren sowie die Sternebewertung und gegebenenfalls auch eine längere Rezension angeben. Das geht überraschend schnell. Ich habe allerdings viele Bücher, zum Beispiel Sonderausgaben, englische Bücher oder ältere Bücher. Es war nicht bei jedem Buch ein aktueller und somit lesbarer Strichcode zu finden. Die Bücher muss man dann manuell eingeben, also autor oder titel suchen und dann hinzufügen.

Recommendations

Unter diesem Punkt werden dem aktiven Goodreads- Leser dann ab 10 angegebenen Büchern Buchempfehlungen ans Herz gelegt. Ausgehend von den Büchern im Bücherregal und den angegebenen Bewertungen werden so also neue Bücher vorgeschlagen. Man kann hier dann nach seinem dort angelegten Bücherregal oder einem Genre suchen. Beim Genre sind Kategorien wie Crime, Mystery, Thriller, Ebooks, Humor and Comedy, Humor angegeben. Die scheinen bei mir auf Grund des Regals voreingestellt, man kann noch viele andere Genres mit in diese Favoriten hineinnehmen und dann schnell auswählen. Die Bücher, die mir angezeigt werden, sehen alle tatsächlich so aus als könnte ich sie alle gut finden. Auf Grund meines etwas Agatha Christie-lastigen Bücherregals sind die Bücher auch zu einem Großteil etwas älterer Bücher – aber das macht mir nix. Wenn ich was neues Suche, kann ich das ja über die obengenannten Möglichkeiten auch ausschließlich tun.

Sonstiges

Unter dem aussagekräftigen Menüpunkt „More“ verbirgt sich auch noch so einiges. Interessant ist hier die Reading Challenge, denn man kann sein Leseziel für das Jahr angeben. Meine Freunde haben hier pro Jahr von 30 -250 Bücher angegeben. Der Durschnitt pro Jahr liegt laut App bei 49 pro Challenge.

Hier kann man außerdem auch seine Freundesliste ansehen. Benachrichtigungen kann man hier auch lesen, zum Beispiel wenn man eine Freundschaftsanfrage hat oder jemand meine Freundschaftsanfrage bestätigt hat. Außerdem gibt’s hier den Menüpunkt „Gruppen“ und man kann nach Lust und Laune verschiedenste Gruppen zu allen möglichen Themen finden und den Gruppen beitreten. Ich bin bis jetzt in den Gruppen „Murder, Mystery, Wine!“, „Agatha Christie Lovers“ und „Deutsch“. Dort gibt’s dann auch Leserunden, Diskussionen und und und.

Was ich jetzt gerade entdeckt habe, als ich extra für euch noch einmal hier rumstöberte, ist folgendes: Der Unterpunkt Ebooks macht seinem Namen alle Ehre. Hier gibt’s Ebooks! Das sind ältere Semester, wahrscheinlich die bei denen die Urheberrechte schon verjährt sind. Jane Austen und Oscar Wilde habe ich hier jetzt schon einmal hinzugefügt, Sherlock Holmes und so wär ja auch super. Gut, ich könnte das auch auf meinem Kindle. Aber das find ich doch wirklich klasse, für so eine kostenlose App. Das Lesen und die Darstellung sind gut, ich als verwöhnter Kindle Paperwhite Leser könnte mir das hier auch vorstellen, wenn der Kindle mal nicht zur Hand ist.
Wenn ich da Ebooks in die Bibliothek aufnehmen möchte, sehe ich nur ein paar alte Schinken auf Englisch und unsortiert zur Auswahl. Suche ich dann aber das Bildnis des Dorian Gray, wird mir durch den Button „Read now! Aber gleich die Möglichkeit angezeigt. Interessant.
Das Umblättern ist allerdings etwas dramatisch, die Schrift geht so wie beim tatsächlichen Umblättern einer Seite irgendwie frontal auf einen zu.. hui, auf Dauer könnte einem übel werden. Auch das Menü zu erreichen, mit dem man mehrere Einstellungsmöglichkeiten hat und auch einfach wieder aus dem Ebook rauskommt, ist etwas schwierig. Man muss anscheinend Unten am Rand richtig irgendwo klicken, damit man dann oben am Rand auf „back“ klicken kann und zurück ins Menü kommt.

Und wo ist der Haken?

Der Haken ist, wie wahrscheinlich schon durch meine englischen Menüpunkte und die URL goodreads.com zu ahnen, dass diese App auf Englisch ist. Es ist definitiv kein schwieriges Englisch, wer den Unterschied zwischen to read, read und want to read versteht kann sich durch das Menü auf jeden Fall klicken.

Trotzdem ist Goodreads auch auf Deutsch nutzbar. Die deutschen Bücher sind drin und man kann sie mit einer Suche auf Deutsch auch finden. Sie werden dann allerdings unter dem englischen Buch angezeigt, wenn es das Buch auf Englisch gibt. So hat man dann zwar Rezensionen zumeist auf Englisch und manchmal auch anderen Sprachen, dafür aber viel mehr Bewertungen aus aller Welt, die ein besseres Bild über die Qualität des Buches vermitteln dürften. Auch das Ebook von Oscar Wilde habe ich auf Deutsch gefunden, konnte es aber nur auf Englisch lesen.
Bücher, die nur in Deutsch existieren, die sind da dann auch komplett auf Deutsch. Ich habe jüngst Michael Thode – das stumme Kind gelesen. Das ist da nur auf Deutsch.
Das mit dem Englischen Menü ist für mich kein Problem, auch das Lesen von Ebooks oder sonstigen Büchern auf Englisch ist für mich locker machbar und stört nicht. Da ich allerdings viel zu viel Englisch am Tag spreche (Job und amerikanischer Freund) möchte ich in punkto Lesen auf jeden Fall so viel Deutsch wie möglich lesen und das lesen auf Englisch vermeiden.

Autoren

Dieser Punkt handelt einerseits von den Profilen von Autoren und andererseits über die Möglichkeiten für Autoren bei Goodreads. Zu jedem Buch, zumindest wenn es einigermaßen berühmt ist, bekommt man Informationen über den jeweiligen Autor. Das finde ich interessant, und es ist auch kurz und knackig. Viele Autoren haben auch ein Profil auf Goodreads, so kann man sich mit ihnen direkt verbinden.

Auch als Autor kann man seinen Account bei Goodreads irgendwie (wie, weiß ich noch nicht!) in einen Autorenaccount umwandeln. Das werde ich natürlich tun, wenn mein Buch dann endlich mal fertig ist.
Weitere Vorteile

Ich habe noch nicht dran teilgenommen, aber viele Autoren scheinen auf Goodreads ihre Bücher zu verloren bzw. an interessierte Leser zu geben, die dann natürlich im Gegenzug möglichst eine (gute) Rezension schreiben sollen. Ob da wieder der Haken ist, dass die Bücher nicht nach Deutschland kommen? Es gibt jedenfalls pro Angebot viele verschiedene Ortsangaben, und manches ist ja auch als eBook. Ich habe diese Rubrik in der App übrigens nicht gefunden, sondern nur bei Goodreads.com

Fazit

Also ich mag Goodreads, teste es jetzt schon für 2 Wochen. Ich mag es besonders, Bücher zu finden die mir gefallen können und auch die Liste der Bücher, die ich noch lesen möchte ist sehr hilfreich. Die Bewertungen von anderen Lesern sind auch sehr hilfreich, und die Empfehlungen von Goodreads treffen auch zu (die sind allerdings wieder auf Englisch, das Buch muss man dann auf Deutsch finden. Schade für uns Deutsche ist natürlich, dass die App auf Englisch ist. Gut, sie wurde wohl in den USA entwickelt und das interessiert die wahrscheinlich herzlich wenig. Die Einschränkung mit dem Englischen ist doof, kann aber gut umgangen werden. Das mit den Ebooks ist auch ganz interessant. In erster Linie geht es mir allerdings darum, Gleichgesinnte zu finden die meine Art Bücher lesen und so dann immer Tipps zu bekommen. Wenn das Buch dann fertig ist, möchte ich natürlich auch einen Werbeeffekt mitnehmen mit einem Profil als Autor.

Falls ihr euch da jetzt anmelden wollt, könnt ihr sehr gern mein Freund werden. Ich heiße da Rike. Das lustige ist: Wie das jetzt in der App geht, weiß ich auch nicht! In die Seitenleiste in dieser Richtung -> habe ich ein Goodreads- Widget gepackt, ich denke wenn ihr da draufklickt dann wird das was. Vielleicht müsstet ihr erst mein Twitter-Kontakt werden und dann eure Twitter- Freunde importieren?! Ein schwieriger Punkt, ein echter Nachteil..