Rezension: Klugscheißer Deluxe von Thorsten Steffens (Timo Seidel #2)

Timo, Klugscheißer, hat sein Leben mit einem Aushilfsjob an der Abenschule so halbwegs in den Griff bekommen. Nun beginnt er ein Lehramtsstudium, da er seine wahre Berufung erkannt hat. So hat er auf einmal wahnsinnig viel zu tun. Er pendelt von der Uni zur Abendschule und bekommt zwischendurch noch schnell eine Tupperdose von seiner Omi in die Hand gedrückt. In der Uni sorgen verschiedene Dozenten für Unterhaltung und auch die Liebe kommt nicht zu kurz – wenn jedoch auch nicht ohne Komplikationen. In der Abendschule läuft es mit seinen Schülern sehr gut, aber eine grässliche Kollegin macht ihm das Leben nicht leicht.

Stil, Machart, Meinung

Der Klugscheißer Deluxe folgt auf den Klugscheißer Royale. Soll heißen: Dieses Buch ist Band 2. Man sollte schon mit Band 1 anfangen, kann Buch Nummer 2 jedoch auch ohne Vorwissen lesen.

Wie schon bei der ersten Geschichte habe ich mich köstlich amüsiert. Die Geschichte ist fluffig geschrieben und wirklich lustig. Der Alltag an der Uni erinnerte mich schon ein wenig an meine Uni-Zeit, und auch so eine feindselige Kollegin kenne ich. Der Klugscheißer hat in diesem Band jedenfalls schon gelernt, nicht alles zu verbessern und ist mir noch etwas sympathischer geworden.

Dieses Buch hatte ich genauso schnell durch wie den ersten Band. Es ist nicht nur lustig, sondern hat auch ernstere Facetten. Die Charaktere sind liebevoll angelegt und originell, mein absoluter Liebling ist die leichtbekleidete, glitzernde Schulleiterin Regina Penner, die gerne einen knackigen Auftritt hinlegt. Zwischen den Zeilen finden sich immer mal wieder kleine Definitionen, nach Duden-Vorbild werden hier Wörter auf nicht ganz ernst gemeinte Art und Weise erklärt.

Was lernen wir daraus?

Ich habe in diesem Buch oftmals gedacht „sowas habe ich auch schon einmal erlebt“. Das zeigt, wie man viele Alltagsbeobachtungen und Erlebnisse in einen Roman einbauen kann. So wirkt das ganze irgendwie glaubwürdig, auch wenn man das ganze überzogen darstellt. Viele Studenten und Professoren an der Uni kamen mir irgendwie überraschend bekannt vor, und so erinnerte ich mich gern zurück. Und viele haben wohl in der Bahn schon zu laut geführten Gesprächen gelauscht, die sie gern an so mancher Stelle korrigiert hätten. Daraus kann man was machen!

Fazit

Ich habe die Geschichte genossen und empfehle sie gerne weiter! Es ist ein lustiger Roman mit originellen Figuren. 5 Sterne gibt’s von mir. Besonders empfehlenswert ist das Buch bzw. die Reihe für Klugscheißer, Lehrer und Studenten bzw. ehemalige Studenten. Jede Generation und jedes Geschlecht dürften hier ansonsten ihren Spaß haben. Ich freue mich schon auf Band 3.

Hier geht´s zu meiner Rezension vom ersten Teil, Klugscheißer Royale.

Hier geht´s zur Homepage des Autors.

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