Rezension: Birthday Girl von Sue Fortin

Carys ist nicht wirklich aus dem Häuschen, als sie eine Einladung zu einem Wochenendurlaub mit ihren 3 Freundinnen öffnet. Joanne hat den Trip für ihre Freundinnen geplant und macht es wie immer sehr spannend. Als die Freundinnen sich auf die Einladung einlassen, müssen sie nicht nur ihre Handys abgeben, sondern erfahren auch nicht, wohin es geht bzw. wo sie sich befinden. Abgeschlossen von der Außenwelt in einer Hütte merkt man schnell, dass etwas nicht stimmt. Jede Freundin scheint ein Geheimnis zu haben, Spannungen liegen in der Luft und dann ist eine von ihnen tot..

Stil, Machart, Meinung

Dieser Psychothriller braucht eigentlich ein wenig, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Da der Leser jedoch schon von Beginn an ahnt, dass etwas Schlimmes passieren wird, ist das in Ordnung. Die Schreibe ist gut, die Kapitel sind gut gewählt und der Leser merkt sofort, dass es bald gefährlich wird. Die Geschichte wird aus Sicht von Carys, einer der 4 Freundinnen, erzählt. Durch den abgeschiedenen Ort wird eine „Whodunnit“-Atmosphäre geschaffen, der Leser macht sich schnell seine eigenen Gedanken.

Und so hatte ich zwar schnell einen richtigen Riecher, wurde dann am Ende trotzdem mehrmals so richtig überrascht. Das Buch war spannend , ich wollte es selten aus der Hand legen. Das Ende war grandios. Trotzdem hatte die Handlung dann manchmal doch seine Längen.

Was lernen wir daraus?

Auf Klassiker ist Verlass! 4 Freundinnen abgeschnitten von der Aussenwelt, eine davon tot! Das klingt so ähnlich wie einige andere Geschichten, die ich gelesen habe. Manchmal ist es schlecht gemacht, manchmal genial. Und hier war es gut umgesetzt, so ganz solide.

Fazit

Trotz einiger Längen schwebte von den ersten Seiten an eine gefährliche Vorahnung mit, die sich dann im letzten Drittel wirklich fulminant bestätigte. Die Geschichte war gut, der Plot war rund und die kleinen Psychospielchen der Autorin haben einige Male Erfolg bei mir gehabt, obwohl ich anderen Dingen dann doch recht schnell auf die Schliche kam.

Es ist nicht die größte Geschichte überhaupt, aber ich war wirklich gut unterhalten und habe gespannt eine Seite nach der nächsten verschlungen. Ein wirklich guter Thriller, der 4 Sterne abstauben kann.

Hier gibt es die Details zum Buch auf der Verlagsseite.

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