Rezension: Der Knochengarten von Val McDermid (Hill & Jordan #11)

Carol Jordan und Tony Hill sind wieder (mal) da. Einer von beiden befindet sich jedoch im Gefängnis und der andere braucht dringend eine Therapie. Beide sind also arg angeschlagen, haben jedoch eine Mission. Das alte Team von Carol Jordan sieht sich derweil nicht nur mit einem neuen Vorgesetzten konfrontiert sondern auch mit sehr vielen Leichen direkt neben einem Kloster. Der neue Chef macht dem Team das Leben genau so schwer wie die Nonnen. Und dann finden sich weitere Leichen..

Die Reihe

Dieses Buch ist das mittlerweile 11. Buch der Thrillerreihe um Carol Jordan und Tony Hill. Seit 1995 erscheinen nun regelmäßig Thriller um die beiden Ermittler. In der langen Zeit wechselt natürlich mal das Team und auch die Hauptpersonen kommen in schlimme Situationen, aber eines bleibt gleich: Ein solider Thriller!

Stil, Machart, Meinung

Wie immer schreibt die Autorin fluffig, spannend und mit interessanten Personen und gutem Humor. Dieser Thriller fällt etwas aus dem Rahmen, da die beiden Hauptpersonen mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben und nur am Rande etwas ermitteln, während das alte Team von Carol Jordan mit neuem Chef und neuen Mitarbeitern in der alten Einheit einen großen Fall lösen müssen. Dieser Fall ist jedoch sehr krass, erst sehr viele Skelette von Mädchen neben einem Kloster, dann neuere Leichen in einem Gemüsebeet. Es ist nichts für schwache Nerven.

Auf Grund dieser langjährigen Reihe würde ich empfehlen, zumindest einige Vorgänger – Bücher gelesen zu haben. Ich habe seit Band 1 fast alle Bücher gelesen, nur fehlte mir leider das Buch Nummer 10, also der Vorgänger. Das war mir vorher irgendwie nicht bewusst, aber als Tony Hill gleich zu Beginn des Buchs aus dem Gefängnis berichtete, merkte ich das ich etwas hinterher lese. Was genau ihn dorthin verschlagen hat, weiß ich nicht. Trotzdem kann man dieses Buch eigenständig lesen, der Fall steht für sich. Jedoch würde ich es so ganz ohne Vorwissen nicht empfehlen, ich denke da fehlt danneiniges.

Was lernen wir daraus?

Ich finde es toll, dass diese Reihe so viele Jahre lang Bestand hat. Das muss man als Autor erst einmal schaffen. Es gibt aber auch im Laufe der Jahre sehr viele Änderungen, neue Teams, Beförderungen, Schlussstriche und so weiter. Nur so kann sich wohl auch die Autorin weiterhin mit Spaß an der Sache dem schreiben witmen, ohne sich zu langweilen.

Fazit

Ich habe es genossen, mal wieder in die Welt dieser Reihe einzutauchen. Es war wie immer ein solider Thriller und es war tatsächlich auch ganz schön harte Kost mit einer Menge Leichen. Die Ermittler mit ihren Eigenarten mochte ich alle sehr, und auch der Schreibstil hat mich wie immer nicht enttäuscht. Eine Sache jedoch hat mich enttäuscht: So richtig aufgelöst wurde ein Fall nämlich nicht, man kann nur Mutmaßungen anstellen.

Ich vergebe 4 Sterne und werde den nächsten Teil lesen..

Hier gibt´s meine Rezension zu Band 9

Hier geht´s zu einem sehr interessanten Sachbuch von der Autorin, „Anatomie des Verbrechens“.

Hier gibt es die Details zum Buch auf der Verlagsseite.

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