Pandatage von James Gould-Bourn

Danny hat´s nicht leicht. Seine Frau starb vor mehr als einem Jahr durch einen Verkehrsunfall, und er vermisst sie sehr. Sein Sohn Will spricht seitdem nicht mehr und wird in der Schule gemobbt. Danny hat keine Ahnung, was in seinem Sohn vorgeht. Dann verliert er auch noch seinen Job auf der Baustelle und sein Vermieter droht ihm Gewalt an, weil er mit der Miete im Rückstand ist. Er macht sich auf Jobsuche und findet nichts. Nachdem er im Park sieht, wieviel Geld die Straßenkünstler verdienen, kommt ihm eine Idee. Er kauft vom letzten Geld ein Panda-Kostüm. Jetzt braucht er nur noch eine Lizenz und Talent. Denn tanzen kann er auch nicht. Gut, dass er auf die kratzbürstige  Krystal und trifft und sich immer auf seinen Kumpel Ivan verlassen kann..

Stil, Machart, Meinung

Dieser Roman ist gleichzeitig komisch und tragisch. Tragikomödie würde nicht passen, ich sage eher: Komödik. Denn obwohl die Hauptpersonen in einer beschissenen Lage sind, ist die Geschichte wirklich lustig und möchte zeigen, dass das Leben schön ist und alles gut wird. Situationskomik rundet es ab.

Die Personen gefallen mir sehr. Neben Vater und Sohn gibt es eine Menge schillernder Nebenfiguren, die jedoch nicht die Show stehlen. Es gibt auch 2 Bösewichte, wovon einer jedoch eher der Belustigung dient. Mir ist aufgefallen, dass der Autor auch bei kleinen Rollen sehr viel Liebe in die Figuren gelegt hat und sie treffend beschreibt.

Der Plot gefällt mir gut. Es plätschert nicht nur so dahin, Figuren und Leser werden von einer Deadline getrieben und so kommt auch in diesem lustigen Roman mit traurigem Hintergrund Spannung auf. Ich habe dieses Buch sehr schnell beendet, konnte die nächste Seite kaum erwarten und habe das eine – oder andere Mal herzlich gelacht.

Was lernen wir daraus?

Bei meinem Krimi (ja, er liegt immer noch in der virtuellen Schublade..) habe ich auch eine lustige Person eingebaut. Und ich muss sagen, das war eine der schwierigsten Aufgaben im ganzen Buch. Sich eine Situation lustig vorzustellen oder etwas lustiges treffend zu Papier zu bringen, war nicht so einfach wie gedacht. Und da das Buch noch nicht veröffentlicht ist, habe ich natürlich auch keine Ahnung, ob das dann beim Leser wirklich lustig ankommt.

Ich war begeistert von der Situationskomik. Der Autor hat es für mich perfekt gemacht, und das ist wahrlich nicht immer der Fall. Ich hoffe, davon kann ich mir eine Scheibe abschneiden.

Fazit

Ich vergebe, man ahnt es schon, 5 Sterne. Die Geschichte hat mich gut unterhalten, ich habe gelacht, ich war traurig und es war einfach eine runde Sache. Wenn man traurig ist, nachdem man die letzte Seite gelesen hat, dann ist das immer ein gutes Zeichen. Und ein Roman über eine Vater- Sohn- Beziehung ist auch etwas besonderes.

Hier geht´s zur Verlagsseite mit mehr Infos zum Buch und Trailer.

Ein Kommentar zu „Pandatage von James Gould-Bourn

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